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Häufige Vorstellungsgründe

Mein Hund / meine Katze wird alt: Geriatrie

Das „älter werden“ an sich ist natürlich noch keine Krankheit, sondern der Lauf der Dinge. Bei Katzen spricht man ab zehn Jahren von einem geriatrischen Patienten. Bei Hunden ist das biologische Alter sehr von der Größe des Tieres abhängig. Während kleine Hund im Durchschnitt 14 bis 16 Jahre alt werden können und ebenfalls ab zehn Jahren als „alt“ gelten müssen, altern große Hunderassen deutlich schneller, so dass bei Riesenrassen wie Dogge oder Irish Wolfshound Tiere mit fünf Jahren schon als alte Patienten gesehen werden.

Ältere Tiere haben oft ähnliche Probleme wie ältere „Zweibeiner“. Bei Katzen über zehn Jahren zählen Nierenprobleme und/oder eine Schildrüsenüberfunktion zu den häufigsten Erkrankungen. Bei Hunden nehmen z.B. Probleme mit dem Bewegungsapparat, Herzerkrankungen und endokrinologische Erkrankungen (Erkrankungen der hormonproduzierenden Drüsen) zu.

Es ist sinnvoll, bei geriatrischen Patienten mindestens einmal im Jahr (was einmal alle sieben bis zehn biologischen Jahren entspricht und keinesfalls zu häufig ist) ein großes Blutbild anfertigen zu lassen. Oftmals können schon mit einer solch einfachen Untersuchung aufkommende Probleme sehr früh erkannt werden. Je früher Hinweise auf nachlassende Organfunktionen gefunden werden, umso einfacher ist es, diesen zu begegnen und sie so gut wie möglich unter Kontrolle zu halten, ohne das die Katze / der Hund leidet oder viel zu früh eingeschläfert werden muss. Tun Sie Ihrer Katze / Ihrem Hund den Gefallen und stellen Sie sie / ihn mindestens zweimal jährlich beim Tierarzt vor, zum Beispiel einmal bei der Impfung, da hier eine allgemeine Untersuchung bereits enthalten ist, und dann jeweils nach sechs Monaten zur Kontrolle und Blutentnahme.

Tierarztpraxis Haveldüne.
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