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Häufige Vorstellungsgründe

Mein Hund / meine Katze lahmt: Orthopädie

Sollten Sie bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund eine leichte Lahmheit feststellen, so sollten sie als Sofortmaßnahmen jegliche Belastung sofort einstellen und die Katze / den Hund einige Tage schonen. Oftmals hat sich Ihr Tier nur eine Verstauchung zugezogen oder ein wenig gezerrt. Ist die Lahmheit nach wenigen Tagen verschwunden, so hat es sich damit auch schon erledigt. Ist die Lahmheit jedoch so hochgradig, dass die Gliedmaße kaum oder gar nicht mehr belastet wird oder zeigt die Katze / der Hund weitere Schmerzsymptome, so sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Eine erste manuelle Lahmheitsuntersuchung zeigt dem Tierarzt, an welcher Stelle der Gliedmaße ein Schaden zu vermuten ist. Ist ein Knochenbruch zu tasten? Ist ein bestimmtes Gelenk deutlich geschwollen, bei Bewegung schmerzhaft oder zeigt eine abnorme Beweglichkeit?

Behandlung von Hund und Katze:
Schmerzlosigkeit wiederherzustellen

Im Anschluss ist in vielen Fällen eine Röntgenaufnahme sinnvoll, um die bei der Untersuchung gemachten Beobachtungen zu belegen. Insbesondere Knochenbrüche lassen sich im Röntgen zuverlässig diagnostizieren. Verletzungen der weichen Strukturen des Bewegungsapparates wie Bänder, Sehnen und Menisken sind leider nur indirekt zu erkennen. Im Zweifelsfall kann zur Beurteilung dieser Strukturen eine Gelenkspiegelung notwendig werden.

Bei Brüchen und Bänderrissen ist eine chirurgische Versorgung fast immer angezeigt, um eine Schmerzlosigkeit wiederherzustellen und Ihrer Katze / Ihrem Hund auch in Zukunft eine gute Lebensqualität zu ermöglichen.

Neben akuten Lahmheiten, die durch Stürze, Sprünge oder andere Traumata ausgelöst werden, gibt es insbesondere bei älteren Hunden und Katzen auch chronische Lahmheiten, die durch degenerative Alterungsprozesse in den Gelenken auslöst werden (Arthrosen). Die Abklärung erfolgt hier analog zu den traumatischen Lahmheiten. Oftmals ist eine OP jedoch nicht zielführend, da mehrere Gelenke betroffen sind oder die Vorteile einer OP in keinem Verhältnis zum Risiko und der zu erwartenden Lebensdauer des Tieres stehen. Dennoch kann auch hier durch entzündungs- und schmerzlindernde Medikamente und Futtermittel eine deutliche Besserung der Symptome und eine erhöhte Lebensqualität erreicht werde.

Wichtig: Gerade ältere Katzen zeigen ihre Beschwerden kaum, wenn schmerzhafte Veränderungen im Bewegungsapparat vorhanden sind. Oft fällt den Besitzern lediglich auf, dass Ihre Katze nicht mehr auf höher gelegenen, vormals bevorzugten Lieblingsplätzen zu finden ist. In diesen Verdachtsfällen kann der Einsatz eines Schmerzmittels ganz wunderbare Folgen haben. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber, wenn Ihre Katze kaum noch springt und lieber auf dem Sofa als auf dem Schrank oder Fensterbrett sitzt!

Tierarztpraxis Haveldüne.
Einfach gute Medizin.

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